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Reiseziele

 

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Die Prager Burg

Auf einem 70 Meter hohen Hügel trohnten früher die Könige über der Prager Innenstadt.

Die Prager Burg ( Hradschin ) ist das Wahrzeichen von Prag und der heutige Sitz des Präsidenten (z.Z. Vaclav Klaus). Einige Teile der Burg sind schon über 1000 Jahre alt und noch weitestgehend original erhalten.

Der riesiege Komplex besteht aus verschiedenen Gebäuden und beeinhaltet unter anderem drei Burghöfe, den St. Veits Dom, die St. Georgs Basilika, Kunstgalerien und wird umgeben vor prächtigen Gartenanlagen.

Die Besichtigung beginnt man am besten im ersten Burghof, dem Ehrenhof, um zwölf Uhr um die Wachablösung zu sehen. Diese gleicht ein Wenig der, aus London bekannten, Zeremonie im Windsor Castle.

Im zweiten Burghof befindet sich die Burggalerie, wo Werke von Tizian und Rubens ausgestellt sind, und die Heilig-Kreuz-Kapelle aus dem 16. Jahrhundert im barocken Stil gestaltet.

Der dritte Hof beherbergt schließlich die größte Attraktion der Tour, den Veitsdom. Der Bau der riesigen Kathedrale im gotischen Stil wurde um 1344 begonnen und erst 600 Jahre später endgültig beendet. Der zweite prager Fenstersturz fand im Vladislav Saal des Alten Königspalastes statt, der sich ebenfalls hier befindet.

Um die ganze Burg in Ruhe zu begehen sollten einige Stunden eingeplant werden, denn hier gibt es wirklich viel aus den verschiedensten geschichtlichen Epochen zu bestaunen.

Die Goldene Gasse

Bei einem Besuch der Prager Burg kommt man um den Abstecher in den letzten Winkel des riesigen Territoriums nicht herum.

Die kleinen Häußchen in dem "Goldenen Gäßchen" wurden im 17 Jahrhundert in die Bögen der Burgmauer gebaut und waren damals Unterkünfte für Bedienstete und Arbeiter des Hradschin. Später waren die Wohnungen vor allem von Goldschmieden, daher vermutlich der Name, bewohnt - aber auch Franz Kafka lebte eine zeitlang hier.

Da es eine beliebte Anlaufstelle für Touristen ist herscht dort jederzeit betrieb und es gibt einige Souvenirshops.

Staromestska radnice/Das Alte Rathaus

Das Rathaus wurde erbaut in 1338 und wird umgeben vom Altstädter Ring, einem Platz mit Kneipen, Clubs und fliegenden Händlern. Die berühmte Turmuhr zeigt seit Anfang des 15. Jahrhunderts die Zeit und ist schon seit langem eine Touristenattraktion. Zu jeder vollen Stunde gibt es eine Ansammlung von Touristen, denn immer dann ziehen die zwölf Apostel vorbei und ein Skelett läutet, symbolisch für den Tod, die Glocke.

Die Karlsbrücke

Seit mehr als 600 Jahren trägt die Karlsbrücke.

Eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Prags ist die Karlsbrücke. Im 14. Jahrhundert entworfen war es eine geniale Ingenieursleistung von Peter Parler, der auch den Altstädter Brückenturm kreirte. Die Karlsbrücke war ein Ersatz für die, 1342 nach einer Flut eingestürzten, Judithbrücke und eine enorm wichtige Verbindung zwischen den einzelnen Stadteilen. Im 17. Jahrhundert wurde die Brücke nachträglich mit barocken Heiligenstatuen geschmückt.

Heute ist die Brücke für Verkehr ab den beiden Brückentortürmen gesperrt und nur noch Fußgänger zugänglich. Es bietet sich vor allem die Gelegenheit zu einem großartigen Ausblick über die Moldau, die über Länge von 31 Km durch Prag fließt, und zum Souvenirkauf, denn hier ist kaum ein Fußbreit ohne Händler und Straßenkünstler.

Die Massivität der Brücke ist immer ein beeindruckender Anblick und ein absoluter Pflichttermin während des Aufenthalts in Prag.

Karlsbrücke von Prag: Metro: Haltestelle Staromestská (Linie A), Straßenbahn: 12, 17, 18, 22, 23, 53, 57